Freie Erzählkunst
und
 erzählende Musikkunst 
in OWL

Willkommen bei den Kalletaler WORT-Akrobaten

Lassen Sie sich durch unsere Kunst berühren, beleben, begleiten, bezaubern, befreien begeistern, bewegen, erinnern, erheitern, erleichtern, entspannen, ermutigen, erfreuen.

 

 

 

 

 

Erzählen ist eine anspruchsvolle Kunst. Die Kunst über Worte, Emotionen, Körpersprache und innere Bilder zu kommunizieren.  Die Kunst zu vermitteln, was nicht gesagt werden kann. Die Kunst eines individuellen Ausdrucks. Die Kunst kulturelles Erbe lebendig zu erhalten und es somit zu bewahren. Die Kunst ästhetischen Genuss zu bereiten und zu unterhalten. 

Erzählkunst wirkt über den Moment hinaus.

Wir lieben den freien, kreativen Ausdruck, der es vermag, den Staub von alten Geschichten, Märchen, Mythen und Sagen zu wischen, um die darin verborgenen Schätze im Hier und Heute neu erstrahlen zu lassen. Er ist das Salz in der Suppe einer jeden guten Erzählung.

Mit freier Erzählkunst und erzählender Musikkunst schaffen wir einzigartige Inszenierungen, in denen Erzählungen und Musik miteinander verschmelzen. Es ergeben sich dadurch neue Erfahrungshorizonte und Erlebnistiefen .

In jeder Kultur und zu allen Zeiten hat es Geschichten gegeben und Menschen, die sie erzählt haben. Gerade im Zeitalter des Internets, der Digitalisierung und KI's gilt unsere Leidenschaft dem Erlebbarmachen von Geschichten mittels Wort, Phantasie, Emotion und Körpersprache auf individueller und persönlicher Ebene. 

Dabei lieben wir einen spontanen, kreativen Ausdruck und die Interaktion mit unseren Zuhörern.

Wir erzählen alles, was man erzählen kann und was uns am Herzen liegt.  Unser Repertoire reicht von klassischen und modernen Märchen über Geschichten aus aller Welt, bis hin zu selbsterstellter Storytelling-Literatur und selbst geschriebenen Geschichten.

Warum Erzählkunst?
Erzählkunst fördert die Phantasie, stiftet Gemeinschaft und Sinn, hilft beim Spracherwerb, erweitert den Wortschatz und wirkt nicht zuletzt transkulturell. 

Schauen Sie sich gerne bei uns um. Durchstöbern Sie das Angebot, lernen Sie uns näher kennen und teilen Sie uns Ihre Wünsche und Vorstellungen mit.  

Wir freuen uns, wenn wir für Sie Märchen und Geschichten lebendig werden lassen dürfen. 

2. Kulturfrühschoppen

Der frisch gewählte Vorstand: Susanne Schirmer, Ricarda Koch, Lothar Schröer, Martin Brune und Maurice Schröer. Foto; J. Hettig

Lz vom 15. April 2026

Ein gelungenes "da capo"!

12. April 2026
11:00 - 16:00 Uhr

Der diesjährige Kulturfrühschoppen war wieder in jeder Hinsicht eine reichhaltige Veranstaltung. Gehaltvolle Geschichten und gewichtige Gedichte, prickelnde Musik vom feinsten sowie ein üppiges Buffet mit Buletten, Kartoffelsalat und "Schnittchen von Schneewittchen" Der Duft von frischem Popcorn aus der vereinseigenen Maschine begrüßte die Gäste schon bei der Ankunft im Dorfgemeinschaftshaus. Die Wortakrobaten hatten zum zweiten Mal an diesem Wochenende ins DGH geladen und wieder waren Erderaner gekommen um zu lauschen, einzutauchen und dabei zu sein. Aber auch Gäste vom ganz anderen Ende von Lippe hatten es sich nicht nehmen lassen, den Sonntag mit uns zu verbringen.

Kaum hatte Lothar Schröer als neuer erster Vorsitzender der Kalletaler Wortakrobaten e. V. die Veranstaltung eröffnete, da ging es auch schon los. Elke erzählte eine tiefgründige Geschichte von der Wahrheit und dem Märchen. Dann folgte eine gefühlvolle Geschichte über einen kleinen, einsamen Fuchs, der sich auf die Suche nach einem Mitbewohner in seiner Höhle machte, die von Ricarda erzählt wurde. Im Anschluss daran konnte man hören, wie ein Gerücht den Hühnerstall verlässt und solange Fahrt bei den Eulen, Tauben und Hühnern in der dörflichen Nachbarschaft aufnimmt, bis die wahre Geschichte keiner mehr erkennt. Lothar hatte sie aufgeschnappt und uns erzählt.

Lippisch Platt hört man selbst in Lippe nur noch äußerst selten. Mister Blues, die Musiker Torsten Buncher und Bert Halbwachs, haben es sich auf die Fahne geschrieben, das Aussterben dieses Dialektes zu verlangsamen. Immer wieder regen die Texte zum Schmunzeln, mitsingen oder tanzen an. 

Andreas begab sich erzählerisch einmal in den Himmel und einmal in die Hölle und Maurice erzählte gestenreich eine Geschichte, in der sich zwei kluge Köpfe schweigend verstanden und auch missverstanden.  

Als die eigens von Bert Halbwachs geschriebene und komponierte Hymne für die erzählende Zunft erklang, breitete sich sofort eine stille Rührung im Raum aus. Danke lieber Bert!

Viele weitere Gäste gesellten sich zum Frühschoppen hinzu, gerade als Friedo Pertig seine Werke in Form von Gedichten und Reimen aus seinem Buch vortrug.    Bücher gab es auch bei Martin auf dem Büchertisch, Märchenhaftes wurde gegen Spende überlassen.  

Die nächste Erzählerin des Tages, Viviane, hatte eine nordische Liebesgeschichte von Kuddel parat und Joachim kannte eine Frau, die es mit ihrem geizigen Ehemann aufnahm. 
Susanne entführte uns mit ihrer Geschichte von den drei Spinnerinnen in alte Zeiten, in denen das Spinnen für viele Frauen noch Alltag war. 
Sylvia erzählte von einem Koch, der so liebte, dass er es - der Liebe wegen - sogar mit seinem Dienstherrn aufnahm und behauptete, dass Kraniche nur ein Bein hätten, und zum Abschluss wusste Martin von einem geprellten Bauern zu berichten, der sich fantasievoll für die erlittene Schmach bei den drei Studenten revanchierte. 

Thorsten Kosakewitsch zauberte zwischen den Erzählungen ein Improstück nach dem anderen auf die Saiten seiner E-Gitarre und sorgte so währende der Veranstaltung immer wieder für ein luftiges Flair.

Wir danken allen, die dieses Fest der freien Erzählkunst und der erzählenden Musikkunst zu zauberhaften Momenten in der Anderswelt verwandelt haben.

Veranstaltungsort:
DGH – Dorfgemeinschaftshaus Kalletal-Erder
Rudi-Thieme-Weg 1
32689 Kalletal-Erder

2. Kulturfrühschoppen

Bilder A. Koch und J. Hettig

Kalletaler WORT-Akrobaten

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